Brief von Schwester Fidelia

Liebe Missionsfreunde, Ganz frohe Grüße von allen Schwestern in Ekukhanyeni, Südafrika. Es war schön, dass wir Magdalene Wolters und Brigitte Wenker vom Missionsausschuss St. Antonius zu Besuch auf unserer Missionsstation hatten. Herzlichen Dank für die großzügige Spende für unser Aids-Hospiz. Uns war schnell klar, was wir für unser Hospiz anschaffen können. Wir haben zur Zeit 20 Patienten, unser Hospiz ist bis auf den letzten Platz belegt. Wir bekommen vom Staat aber nur für 12 kranke Männer und Frauen eine kleine Unterstützung. Da dieser Betrag bei Weitem nicht ausreicht, sind wir sehr dankbar für Ihre Spende. Nachthemden, Schlafanzüge, Waschlappen und Handtücher werden täglich gebraucht. Die Aidskranken kommen nur mit dem, was sie am Leib tragen. Außerdem können wir Nahrungsmittel kaufen, für die sehr Kranken in flüssiger Form. Wir kaufen Medikamente, die wir nicht vom Staat ersetzt bekommen. Medikamente sind sehr teuer. Für unsere Frauen, die draußen auf dem Rasen liegen, brauchen wir Morgenröcke. Manchmal bekommen wir Stoff, dann nähen wir diese selbst. Auch unser Geschirr und Besteck ist nicht mehr vollständig, alle Patienten können nicht zur gleichen Zeit essen. Sie sehen, Ihre Spende ist gut angebracht. Wir sind Ihnen und dem Missionsausschuss St. Antonius sehr dankbar. Herzliche Grüße von allen Missionsdominikanerinnen, besonders von Schwester Fidelia, OP Leiterin Hospiz